Häftlingsfreikauf aus Sicht des Ministeriums für Staatssicherheit

Repressive Heimerziehung der DDR - Fluchtversuche und Heimeinweisung
Häftlingsfreikauf aus Sicht des Ministeriums für Staatssicherheit

Titelbild: Konferenzraum in der ehemaligen MfS-Zentrale in Berlin-Lichtenberg. Bildquelle: Creative Commons

Betroffen von Verfolgung, Inhaftierung und Verurteilung waren u.a. Menschen, die Widerspruch oder gar Widerstand gegen den Alleinherrschaftsanspruch der SED wagten, sowie Ausreiseantragssteller oder Fluchtwillige. Bei einigen griff nach der Haftstrafe eine einträgliche Methode der DDR Geld zu verdienen: der Handel mit Menschen. Dieser Menschenhandel wurde vom Ministerium für Staatssicherheit laut dem Auftrag der SED über das Kaßberg-Gefängnis abgewickelt. Der Freikauf wurde von Partei und Staatsführung in Ostberlin geplant und detailliert angewiesen.