Folgen der Wende für Unternehemen

"Anfangs wurde mir nicht einmal die Hand gegeben."
Folgen der Wende für Unternehemen

Nach der Wende gab es vor allem für die ostdeutsche Bevölkerung viele Veränderungen in den sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bereichen. In Wirtschaft und Industrie vollzog sich ein dramatischer Wandel: die Abwicklung der DDR-Planwirtschaft und die Einführung marktwirtschaftlicher Prinzipien. [1]

Die ostdeutsche Bevölkerung erhoffte sich durch die Wiedervereinigung Deutschlands eine Sanierung und Stärkung der Wirtschaft. Jedoch erfuhr Ostdeutschland durch den Wandel von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft einen wirtschaftlichen Zusammenbruch. In den Jahren nach der Wende schrumpften Großbetriebe zu kleinen und mittelgroßen Unternehmen, wenn sie überhaupt überlebten. Denn viele Unternehmen wurden durch die Umstellung vom Staatsunternehmen auf Privatbetrieb in die Insolvenz getrieben. Wo dies vermieden werden konnte, erfolgten dennoch viele Entlassungen. Hohe Arbeitslosigkeit war die Folge. Junge, gut ausgebildete Frauen und Männer glaubten dennoch an ihre Chancen, nicht zuletzt im Westen, und hofften, sich dort ein neues Leben aufzubauen. [2]

Auch Marita Bunk kann von der Wende und ihren Erfahrungen mit den Veränderungen berichten: