Simonshofen

Eine Vertriebene aus Böhmen
Simonshofen

Mit einem normalen Zug ging es dann nach Lauf a.d. Pegnitz und anschließend mit einem Lastwagen weiter nach Simonshofen. Zuerst einmal waren wir alle sehr erleichtert als wir diese Reise hinter uns hatten, jedoch waren wir noch nicht am endgültigen Ziel. Meine Eltern waren sehr frustriert als wir sieben Stunden im Dorf standen und warten mussten, ohne zu wissen wo wir untergebracht werden. Die Familie wurde aufgeteilt, jeweils drei Personen kamen in einen Bauernhof. Die Flucht war zwar endlich zu Ende, meine Angst vor den Russen und Tschechen bin ich jedoch nie wirklich losgeworden.