"Die Wende war nicht absehbar."

Der Diplomsoziologe Michael Wolffs hat einen ganz eigenen Blick auf die Wende. Zum einen, weil er zu der Zeit im Westen lebte, und zum anderen, da er Umfragen zu dem Thema auswertete. Der Liebe wegen zog Wolffs 2004 in den Osten.

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Michael Wolffs ist 70 Jahre alt und hat drei Kinder. Seine jetzige Frau und er haben sich Anfang der 2000er kennengelernt. Im Jahr 2002 bekamen sie ihr gemeinsames Kind, weshalb Wolffs dann 2004 schlussendlich, der Liebe wegen, nach Leipzig zog. Vorher arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Konrad-Adenauer-Stiftung bei Bonn, wo er bis 1999 das Umfragearchiv leitete und danach das Thema Demographie bearbeitete. Als er dort wegging, arbeitete er als selbstständiger Dozent. Er hat sich in Naunhof politisch betätigt. Heute arbeitet er als Berufsbetreuer.